Berichte Etappen in Griechenland

Etappen in Griechenland

Am 5.9.2020 bin ich in Griechenland angekommen. Hier die Etappen in Griechenland. Irgendwie war Griechenland auch schon ein wichtiges Ziel für mich und ich hatte mich wirklich gefreut, die Grenze zu überschreiten. Durch Bulgarien bin ich ein wenig gehetzt. Und ich habe ein paar Strecken ausgelassen und bin mit dem Zug gefahren. Schon auf der ersten Strecke in Griechenland habe ich gemerkt, dass das nicht unbedingt eine ganz schlechte Idee war.

Etappe #51 Kiotari nach Rhodos

Am 31.10. ging es dann wieder zurück nach Rhodos Stadt. Es war fast die gleiche Strecke. Irgendwie ging es heute aber besser als beim letzten mal, auch wenn der größte der Hügel wieder eine Herausforderung war.

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Etappe #50 Rhodos nach Kiotari

Am 26.10.2020 war es endlich wieder so weit, nach einem Monat und 10 Tagen durfte mein Rad mal wieder etwas weiter als nur die Strände auf Naxos abklappern. Es ging von Rhodos Stadt aus in den Süden. Die meiste Zeit ging es die Hauptstraße entlang, wo ich auch gleich mal nach ca. 10 km von einer älteren (schätzungsweise 70 Jahre alt) Beifahrerin angepflaumt wurde. Der Verkehr war etwas lästig. Die Steigungen hatten es jedoch nach mehr als 1 Monat wenig Fitnessprogramm echt in sich. Ich hatte echt zu tun und es hat mich alle Kraft gekostet. Zum Glück war es bewölkt und damit nicht ganz so heiß. Die Küste ist zum großen Teil mit Hotelanlagen und Apartmentanlagen zugepflastert. Da die Saison fast vorbei ist, sieht man nicht mehr so viele Leute. Der erwartete Muskelkater hat sich zum Glück nicht eingestellt. Die Beine waren zwar beim bergrauflaufen und -fahren zwar etwas steif, aber es ging erstaunlicherweise.

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Von Karpathos nach Rhodos mit der Fähre

Leider fahren die Fähren nicht mehr sehr häufig und die Fähre von Karpathos nach Rhodos ist am 24.10.2020 ist erst ca. 20:30 Uhr abgefahren und war kurz vor 2:00 Uhr nachts auf Rhodos. Aber was macht man nicht alles, um seine Familie zu treffen.

Von Kreta nach Karpathos mit der Fähre

Ich bin am 19.10.2020 von Heraklion mit dem Bus (ja, ich war faul) nach Sitia und von dort am 21.10.2020 mit der Fähre nach Kaparthos. Die Überfahrt war eher unspektakulär. Allerdings habe ich ja auch schon einige Fahrten mit Fähren gemacht. In Karpathos bin ich dann erst mal etwas rumgeirrt und steile Steigungen gefahren, bis ich mein Hotel gefunden habe. Aufgrund von Regen am ersten Tag und einer Magenverstimmung am zweiten Tag habe ich von der Insel leider nichts mitbekommen. Aber ich wollte weiter nach Rhodos, meine Schwester mit Familie besuchen. Und die Fähren fahren hier nicht mehr sehr häufig.

Von Santorini nach Kreta mit der Fähre

Am 06.10.2020 bin ich von Santorini mit der Fähre nach Kreta gefahren. Die Strecke von Fira bis zur Fähre hatte eine kurze, aber recht steile Steigung, dann ging es richtig steil runter.

Die Fahrt ging wieder mit einer schnellen Fähre. Man konnte aber draußen sitzen. Das finde ich mit der aktuellen Situation immer die bessere Variante. Das Fahrrad mitzunehmen war wieder einfacher als bei meiner letzten Fahrt, da die Fähre für Fahrzeuge geeignet ist.

Auf Kreta wartete dann schon der Mietwagen auf mich. Ja, ich bin ein fauler Kerl. Hier treffe ich Freunde aus Deutschland und es wird Urlaub vom Urlaub gemacht. Es ging dann die Küstenstraße entlang, zunächst nach Rethymno.

Von Amorgos nach Santorini mit der Fähre

Heute, 04.10.2020, ging es von Amorgos nach Santorini. Es gibt nur eine teure, schnellen Fähre von Sea Jet. Die Preise sind teils mehr als 3-mal so hoch wie die langsameren Fähren. Nun gut, was will man machen, wenn man einmal in seinem Leben auf Santorini sein soll. Leider kann man bei den Fähren nicht draußen sitzen. Man bekommt also nicht wirklich was mit. Für den Transport von Fahrrädern sind sie auch nur bedingt geeignet. Konnte ich auf Amorgos noch das Fahrrad auf die Fähre im hinteren Bereich aufladen, musste ich auf Santorini zweimal über echt hohe Stufen an den Türen, um das Fahrrad zur Mitte der Fähre zu bringen. 50 kg sind halt ne Menge zu heben.

Aus irgend einem Grund haben sie den Hafen auch an eine der höchsten Klippen der Insel gebaut. Die Straße führt in 3 km auf ca. 250 m hoch. Da sind Steigungen von weit über 10 % dabei. Bin ich froh, dass der Bus mein Rad im Gepäck unten mitgenommen hat. Nach ca. 2 Wochen faulenzen wäre das eine echte Herausforderung gewesen.

Von Koufonisis nach Amorgos mit der Fähre

Schon einen Tag später, am 01.10.2020, ging es dann weiter nach Amorgos. Die Fähre fuhr erst 16:45 Uhr, ich hatte also fast den ganzen Tag. Nachdem ich mit dem Rad am Vortag die Insel schon etwas abgeklappert hatte, hatte ich gedacht, der Tag wird schon reichen. Die Antwort ist JA und NEIN. Man kann die Insel sehr einfach zu Fuß erforschen. Und es gibt ein paar schöne Buchten und Strände. Das kann man an einem Tag machen, man kann sich aber auch viel mehr Zeit lassen. Und die entspannte Zeit im Café habe ich auch genossen. Normalerweise geht die Nebensaison bis Ende Oktober, dieses Jahr wird sie wohl schon Ende September sein. Sicherlich wegen der sinkenden Besucherzahlen. Vieles war schon oder für immer geschlossen.

Die Bootsfahrt war wieder mit einer der langsamen, aber sehr günstigen Fähren. Ich muss ja sagen, ich genieße Bootsfahrten. Daher kommt mir das nur recht. Amorgos ist wieder eine etwas größere Insel. Sie ist ca. 30 km lang, aber eher schmal. Dafür ist sie unglaublich bergig und von der Küste geht es unglaublich steil hoch. Daher wird es auch hier wieder nix mit Fahrradfahren.

Von Naxos nach Koufonisis mit der Fähre

Eine ganze Woche bin ich auf Naxos hängen geblieben. Wie konnte das geschehen?! 😀 War wohl ein Abhängbedürfniss. Am 30.09.2002 ging es dann weiter. Christopheros hatte mir Koufonisis vorgeschlagen. Also rauf auf die kleine Insel. Auf dem Boot habe ich ein französisches Pärchen kennengelernt. Wir haben uns eine ganze Weile unterhalten. Es ging entlang an der Küste von Naxos und dann auf zwei kleine Inseln: Iraklia und Schinoussa. Die waren wirklich recht karg besiedelt. Ein echter Zufall war dann, dass wir Delfine neben unserem Boot springen sehen haben. Es war nur ein ganz kurzer, aber sehr schöner Moment.

Am Ende sind die beiden Franzosen (er heißt übrigens Romain – die französische Version von Roman) dann auch in das gleiche Hotel, das ich gebucht habe. Oder besser noch, ein anderes, in dem der Besitzer noch Zimmer mit super Meerblick frei hatte. Auf dem ersten Blick war Koufonisis recht touristisch. Das ist sicherlich auch wahr. Dann gibt es aber in der Nebensaison und sicherlich auch aufgrund von Corona ganz gut Platz. Nur ein paar der von mir favorisierten Restaurants waren schon oder eventuell für immer geschlossen.

Ein paar Strände abklappern auf Naxos

Unglaubliche 33 km bin ich heute gefahren, um ein paar Strände abzuklappern. Für die Strecke habe ich mir aber genug Zeit eingeplant. 😀 Und am letzten Strand, nach ca. 16,5 km habe ich erst mal richtig lange Pause gemacht.

Richtung Süden ist es bis auf einen kurzen Anstieg wirklich flach genug zum Fahrradfahren. Und mit den vielen Stränden, einem nach dem anderen, ist es auch echt kein großes Ding, diese mit dem Fahrrad abzuklappern.

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Von Athen nach Naxos mit der Fähre

In Athen habe ich dann meinen Freund Christoperos getroffen. Er hat mir dann ein paar Tipps für das Inselhopping gegeben. Den Anfang macht Naxos. Fähren fahren leider nur 7:00 Uhr, 7:25 Uhr und 17:30 Uhr, übrigens auch nach Mykonos und andere Inseln so früh. Ich wollte die Anfahrt auf die Insel sehen, also hatte ich die 7:25 Uhr Fähre (7:00 Uhr ist Fast Ferry und kostet fast das Doppelte) gebucht. Per Telefon ging das leider nicht. Die haben mich immer wieder aufgelegt. Das fand ich nicht so doll.

Ich bin also am 23.09.2020 richtig früh aufgestanden und habe zeitlich die Abfahrt aus dem Zentrum gut getaktet. Was ich nicht eingeplant hatte, war, dass ich mich mit dem Navi verheddere und ein, zwei Abfahrten falsch genommen habe. Vor allem die auf der Schnellstraße war verheerend. Die Korrektur hat mich dann über einen echt steilen Hügel geschickt. Da musste ich wieder schieben. Die Zeit sollte mir dann fehlen. An der Fähre angekommen stand sie noch da. Da wollte man von mir dann irgend ein Corona-Dokument. Das hatte ich da zum ersten Mal gehört. Der nette Mann zeigte dann auch auf ein Büro nur 50 Meter weit weg. Ich also hin und wie ich nach dem Dokument fragte, sah ich die Fähre fortfahren. Ich war natürlich nicht so super gelaunt. Wenig schlaf, völlig erschöpft von der Fahrradraserei und dem Schieben. Das musste dann die nette Dame am Schalter leider alles erleben. Sie war aber so gelassen, dass sie das Problem an die Zentrale geschildert hat und ich ein paar Stunden später ein Open Ticket bekommen habe. Da es am nächsten Tag Streik gab, habe ich dann die später Fähre genommen.

Auf der Fähre habe ich dann auch gleich mal netten Kontakt mit einem Engländer und einem Israeli gehabt. Wir haben uns eine Weile ganz gut unterhalten. Als die Sonne unterging, wurde es dann etwas kalt. Und ich habe mich immer mal wieder ins Innere der Fähre verzogen. Die ganze Zeit auch außerhalb war Maskenpflicht. An die sich viele jedoch eher selten gehalten haben. Die Abfahrt der Fähre war pünktlich. Die Ankunftszeit sollte die Gesellschaft jedoch mal anpassen. Wir waren eine Stunde später fast Mitternacht auf Naxos.

Die Fahrten mit dem Rad werden sich in nächster Zeit wohl eher auf kurze Strecken auf den Inseln beschränken.

Von Meteora nach Athen mit dem Bus

Für den Weg von Meteora nach Athen habe ich den Bus am 19.09.2020 genommen. Ich will ein wenig Inselhopping machen, bevor ich hoffentlich meine Freunde auf Kreta treffe. Und dazu brauche ich etwas Zeit. Für die Fahrt mit dem Rad hätte ich locker 5 Tage gebraucht. Und die wollte ich mir nicht geben. Durch den Süden von Griechenland ist der Medicane „Ianos“ getobt. In Meteora hat man zum Glück nur Regen abbekommen. Sturm oder gar Medicane gab es nicht. Dafür war die Zugstrecke zwischen Thessaloniki und Athen wegen Schäden gesperrt. Daher ist kein Zug gefahren. Also bin ich auf den Bus umgestiegen. Das Rad ist unten im Gepäck mitgefahren. Allerdings musste ich die Räder abmontieren. Auf der Fahrt habe ich dann gesehen, was ich so alles mit dem Rad verpasse. Nicht nur die vielen Anstiege, sondern auch die wunderbare Landschaft. Vor allem die Küstenstrecke am Golf von Malia war echt unglaublich schön. Aber gut, ich wollte Inselhopping. Zunächst bin ich nach Athen. Da will ich einen Freund treffen, Christopheros. Ich hatte schon die Ehre, auf seiner Hochzeit in Thessaloniki zu sein. Das ist schon wieder eine Weile her.

Etappe #049 Larisa nach Meteora

Die ersten ca. 20 km aus Larisa bin ich der Nationalstraße E01 gefolgt. Ich wollte die Umwege über die Berge nicht nehmen. Es war auch so mit 85 km ausreichend Bewegung. Die ersten 20 km ging es trotzdem bergauf bergab. Die Steigungen waren aber moderat. Nach ca. 20 km hatte ich dann aber genug vom Verkehr. Zum Glück verlaufen in Griechenland ab und an Nebenstraßen neben den Nationalstraßen. Die sind sehr gering frequentiert und ausreichend gut. Es ging dann eine ganze Weile in der Ebene entlang. In Tricca, ca. 25 km von Meteora entfernt, habe ich eine kurze Kaffeepause eingelegt. Das war auch nötig. Ich bin immerhin bis dahin 60 km ohne größere Pause gefahren. Ich muss mehr an meinem Motto arbeiten.

Das letzte Stück bis Kalambaka (bei Meteora) bin ich dann zunächst der parallelen Ausweichstraße gefolgt. Auf die letzten Kilometer bin ich dann aber wieder auf der Nationalstraße gefahren. Es gab zu viele Umwege auf den Nebenstraßen.

Da mir das alles dann doch nicht gereicht hat, bin ich am Abend noch zu einem der Klöster gelaufen. Für die Besichtigung war es zu spät für einen herrlichen Ausblick genau richtig.

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Etappe #048 Nei Pori nach Larisa

Nachdem ich mich dann auch vom zweiten Ort am Meer trennen konnte, ging es in einer überschaubar kurzen Strecke nach Larisa. Allerdings habe ich wegen der Mückenjagd heute Nacht nicht viel geschlafen. Ich bin mal wieder an allen möglichen Stellen am Körper zerstochen. So ist das, wenn man den Mückenschutz am Fenster vergisst, zuzuschieben. Damit war ich heute nicht besonders fit.

Dafür war die Etappe weniger anstiegsreich, als ich zunächst dachte. Komoot wollte mich über den Berg schicken, dabei gab es eine sehr gut befahrbare Nationalstraße mit Seitenstreifen im Tal. Einziges Problem war die gesperrte Brücke über den Pinios, gleich am Anfang des Tals. Die Bauarbeiter haben mich aber durchgelassen und dabei geholfen, über die Lücken in der Brücke zu kommen. Ich musste nämlich über zwei Spalte mithilfe von Holzbrettern rüber. Da ging es ein paar Meter in die Tiefe. Aber ich habe es ja geschafft. Und die Straße durchs Tal war dadurch leerer als sonst. Wenn ich mir so die ursprüngliche Planung in natura angeschaut habe, war ich froh, die Nationalstraße genommen zu haben. Man muss ja nicht über jeden Berg drüber, wenn es auch drum rum geht.

Nach dem Tal bin ich dann zunächst entspannt auf einer Seitenstraße neben der Autobahn gefahren. Als ich dann wieder auf die Nationalstraße E01 kam, wurde es wieder etwas belebter. Insgesamt war es aber eine der schönen Etappen in Griechenland.

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Etappe #047 Paralia über Dion nach Pori

Fünf Tage habe ich faul am Meer verbracht und viel Fisch gegessen. Heute ging es dann endlich wieder los. Es war auch höchste Zeit. Sonst wäre ich noch im Sandstrand stecken geblieben. Es ging zunächst zum archäologischen Park von Dion. Da sind einige mazedonische, griechische und römische Heiligtümer am Fuße des Olymp zu entdecken. Die meisten Heiligtümer sind zwar nur noch ein paar wenige Überbleibsel, aber ein paar davon haben mich wirklich beeindruckt. Vor allem die alte Straße von Dion war als Radfahrer natürlich spannend. Fahren wollte ich nicht drauf. Ich frage mich, wie der Zustand vor ca. 2000 Jahren darauf war und wie man darauf mit Karren und so weiter gekommen ist. Das Museum hat einige Funde präsentiert. Das lohnt sich wirklich in der Kombination.

Danach ging es zurück zur Küste. Die ging vorwiegend auf und ab. Aber alles bis auf wenige Hundert Meter, relativ gediegen. Aber diese paar Hundert Meter hatten es mal wieder in sich. Da war wieder schieben angesagt. Das ganze ging hoch auf den Berg mit der Platamonas Burg.

Mit dem ersten Ziel Dion und der anschließenden Abfahrt zum Meer war es auch jeden Fall eine der schönen Etappen in Griechenland. Nur den letzten Anstieg hätte ich mir gerne gespart, siehe den Nachtrag.

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Kleiner Nachtrag

Ich bin jetzt zu Fuß mal entlang der Küste zum letzen Berg gelaufen, über den ich gefahren bin. Es geht hier eine alte stillgelegte Bahnstrecke entlang. Und erstaunlicherweise kann man durch den Tunnel unterm Berg durch laufen und locker auch mit einem Rad fahren. Die Tunnelstrecke ist sehr kurz. Und man spart sich den steilen Aufstieg. Die Bahnstrecke ist auch recht einfach weiter zu fahren. Da spart man sich auch den einen oder anderen Anstieg nach dem Berg. Für den Einstieg von Paralia Panteleimonos geht man durch das Café Galaria. Eine Rampe ermöglicht es, das Fahrrad hochzuschieben. Immer schön links halten und man kommt zum Tunneleingang.

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Etappe #046 Thessaloniki nach Paralia

Aus Thessaloniki heraus zu kommen war schon abenteuerlich. Es waren wohl ca. 10 km, bis ich in eine Gegend gekommen bin, die etwas ruhiger wurde. Irgendwann war dann die Frage, ob ich es über die Autobahn wage oder den Umweg von 30 km fahre. Als ich ein paar Griechen gefragt habe, meinten die, dass das kein Problem ist. Und ich erinnerte mich an die ersten Kilometer in Griechenland an der Grenze zu Bulgarien. Da war es auch ruhig und der Seitenstreifen war ja auch breit. In diesem Fall gab es leider eine Baustelle. Da konnte ich noch hinter der Absperrung fahren. Die Brücke (der Grund des eigentlichen Umwegs) war allerdings dann sehr schmal und ich habe mir den Weg mit den LKWs geteilt oder besser, die mit mir. Ich war echt froh, als ich wieder runter war.

Kurz darauf bin ich an die Küste gekommen. Das war ja das Ziel. Hier in Griechenland muss man da doch irgendwann hinkommen. Hier ging es dann in einem Auf und Ab weiter bis nach Paralia. Hier habe ich ein echt günstiges Zimmer und hänge gerade am Strand fest. Die Stadt ist nicht besonders schön und sehr touristisch, aber was solls, ich bin am Meer. Und die Saison ist ja auch rum.

Bis auf das letzte Stück an der Küste war es nicht unbedingt eine der schönsten Etappen in Griechenland.

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Etappe #045 Dorkada nach Thessaloniki

Man sollte denken, knapp 44 km sind keine große Sache, das stimmt aber nicht für diese Strecke. Am Anfang ging es kurz mal bergauf, dann ging es sehr lange nur bergab. Kurz hinter Lete wurde die Strecke zu einer Schotterpiste, die scheinbar 45° aufwärts ging. Fahren war gar keine Option mehr für mich. Und schieben: Ich bin auf dem Schotter nur gerutscht, das Rad ist gerutscht und ich bin nicht wirklich weiter gekommen. Also habe ich das Gepäck abgeschnallt und Fahrrad und Gepäck separat nach oben geschleppt. Ich war so fertig und das auf so kurze Distanz. Dafür ging dann mein Herz auf, als ich vom Gipfel das Meer gesehen habe. Und von da ging es dann auch nur noch bergab.

Der steile Anstieg mit dem Abschnallen des Gepäcks macht es mit zu einer der anstrengenden Etappen in Griechenland, auch wenn es eine relativ kurze Etappe war.

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Etappe #044 Promachonas bis in die Nähe von Dorkada

Der erste Teil der Strecke ging noch durch Bulgarien. Über den schreibe ich aber hier nicht. An der Grenze angekommen habe ich mich mit dem Rad überall durchgeschmuggelt. Ich wurde ja auch immer weiter gewunken. Damit konnte ich an den Autokolonnen recht schnell vorbei fahren.

In Griechenland angekommen ging es dann erst mal ein paar Kilometer auf der Autobahn entlang. Aber es gab auch keinen Verkehr (die standen ja noch und mussten warten) und der Seitenstreifen war breit. Nach ca. 6 km bin ich dann auf eine Seitenstraße abgebogen. Die wurde aber nach kurzer Zeit zu einem Schotterweg. Da bin ich auf einen alten Schäfer gestoßen, der mir irgend was sagen wollte. Leider habe ich nicht rausgefunden, was es war. Ich habe nur interpretiert, dass es da nicht weiter geht. Also bin ich wieder umgedreht und bin weiter auf der Autobahn gefahren.

Eigentlich wollte ich an dem Tag nicht weit fahren. Ich bin ja erst gegen 12 Uhr an der Grenze angekommen. Irgendwie hat mich dann der Ehrgeiz gepackt und ich bin weiter gefahren. Geldautomaten und Minimärkte gibt es übrigens nur in größeren Orten. Die Infrastruktur im Norden scheint nicht so gut zu sein und ich denke, dass gerade wegen Corona einiges geschlossen hat.

Die Reise führte mich dann über die Nationalstraße 12. Und es ging echt heftig rauf. Es gab wirklich fast keinen Verkehr. Aber diese langen Steigungen haben mich oft zum Schieben gebracht. Trotz der Anstrengungen habe ich es dann doch etwas übertrieben und habe erst in der Nähe von Dorkada halt gemacht. Da wurde es gerade dunkel. Der einzige Supermarkt auf der Strecke war in Xylopoli. Das sollte man mit einberechnen. Es war auf jeden Fall nicht nur die Erste, sondern auch eine sehr fordernde Etappen in Griechenland.

Die erste der Etappen in Griechenland ist wohl mit eine der anstrengendsten Etappen.

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