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Wenn Platz und das Gewicht auf dem Rad zwei der wichtigsten Kriterien in der Auswahl all Eurer Reise Gadgets ist, was würdet Ihr auf eine längere Reise mitnehmen und was nicht?

Auf meiner ersten längeren Reise 2012 war ein Samsung Galaxy S2 das einzige elektronische Equipment, das ich mitgenommen hatte. Es wiegt so um die 116 Gramm. Damit habe ich meine Blog-Posts geschrieben, Flüge gebucht, Ziele recherchiert und Fotos für den Blog geschossen. Es war mein elektronisches Schweizer Taschenmesser. Gut, zu genau sollte man bei den alten Posts dann doch nicht hinschauen. Die Rechtschreibfehlerrate ist wahrscheinlich gigantisch. Dagegen gibt es ja heutzutage Hilfsmittel.

In 2020 angekommen haben sich die Anforderungen dann doch etwas geändert. Oder sind es eher meine Ambitionen? Daher nehme ich ein paar mehr Gadgets mit.

Die Reise Gadgets

Das Smartphone

Das Samsung Galaxy S10 ist im Bild nicht zu sehen, damit habe ich das Foto gemacht. Ich habe das Galaxy S2 wegen seiner Kompaktheit geliebt. Es war ein super Begleiter. Als ich es letztens wieder in den Händen hatte, habe ich jedoch gemerkt, dass es nicht mehr so flott ist. Es sind ja auch schon 8 Jahre vergangen und die Technikwelt hat sich mehrfach gedreht.

Ein Vorteil eines Smartphones zum Laptop ist, dass es sich mit Solarladegerät und E-Werk laden lässt. Somit stehen mir Fotos machen, navigieren, Route aufzeichnen, Reise planen, Musik und Hörbücher hören, Surfen hoffentlich immer zur Verfügung.

Das Laptop

Vor allem zum Bearbeiten von Videos, Bildern und zur Erstellung von Beiträgen nehme ich das Dell XPS 13 (9360) mit. Ich habe das Laptop Anfang 2017 gekauft. Es hat einen i5-7200U Prozessor und 8 GB RAM. Das wird für ein wenig Video– und Bildbearbeitung, Recherche und so weiter schon noch reichen. Da es nicht mehr so neu ist, mache ich mir dann auch nicht so viel Sorgen, dass etwas passieren könnte. Was ich an dem Laptop liebe: Es ist kompakt, leicht und (immer noch recht) leistungsfähig. Die Bewertungen für die Modellreihe sind seit Jahren top.

Die Action Cam

Die Frage war, welche Action Cam soll es sein? Die Wahl für mich war zwischen GoPro und DJI. Nach kurzer Recherche hatte ich mich für die DJI OSMO ACTION entschieden. Sie ist laut Reviews vergleichbar zur GoPro Hero 7 Black, bietet aber ein Frontdisplay. Das ist sehr hilfreich, wenn man sich selbst filmt. Die GoPro Hero 8 Black ist einiges teurer. Zudem kann man bei ihr den Linsenschutz nicht einzeln wechseln. Was die Wartung wesentlich teurer gestaltet.

Ein PGYTECH Verlängerungsarm dient mir zusätzlich als Stativ. Sowohl für die Action Cam als auch die Kamera, habe ich Polyfilter. Vielleicht macht das meine Fotos ja besser.

Die Kamera

Es sollte eine Kamera mit Wechselobjektiv werden. Die Panasonic Lumix DC-GX880 ist eine der leichtesten und kompaktesten Systemkameras. Zudem ist sie wirklich erschwinglich und sieht in der Retrooptik echt gut aus. Ein Nachteil, der mich lange beschäftigt hat: Es gibt keinen Sucher. Man hat lediglich das Display, um das Motiv zu sehen. Bei starker Lichteinstrahlung kann es sein, dass man auf dem Display nichts mehr erkennt. Ähnlich kompakte Kameras sind dann allerdings gleich viel teurer.

Mit einem Zoomobjektiv und einem Festbrennweiteobjektiv (mit guter Lichtstärke), habe ich sicherlich genug elektronisches Equipment, um in den nächsten Monaten fotografieren zu lernen. Bleibt dabei und entscheidet selbst, ob es was wird.

Der Fahrradcomputer

Mit dem Sigma BC 14.16 will ich die Nichtgeschwindigkeit und meine Kilometer messen. Mal sehen, wie konsequent ich in der Nutzung bin.

Er ist nach dem ersten Teil der Reise (während des ersten Corona-Lockdowns) bei meinen Eltern geblieben. Ich nehme sowieso alles mit dem Smartphone auf.

Der E-Book-Reader

Nicht auf dem Bild, aber im Gepäck wird ein Kindle Paperwhite (10. Generation) sein. Da er wasserfest und beleuchtet ist, sollte es auch bei Regen und im Dunkeln kein Problem sein, spannende Geschichten zu lesen.

DJI Mavic Mini

Es musste einfach sein. Ich habe mir noch die DJI Mavic Mini Drohne gekauft. Der Plan war, mehr Videos aus der Luft aufzunehmen. Die DJI Mavic Mini ist klein und leicht und daher ganz praktisch zum Mitnehmen. Bisher habe ich es jedoch noch nicht geschafft, Videos zu bearbeiten. Daher ist es bisher auch eher Platz, den sie einnimmt.

Strom für die Gadgets

Pedalstrom

Die ganzen Geräte müssen ja mit Strom mittlerweile gibt es einige Ladegeräte für Nabendynamos. Das E-Werk von Busch und Müller, ist relativ günstig und bietet ausreichend Leistung für Smartphone, Action Cam und Co. Am Dynamo angeschlossen, wandelt es den Strom in verträgliche USB-Power um. Andere Geräte sind teilweise viel teurer oder liefern nicht die nötige Spannung.

Sonnenstrom

Wenn man den ganzen Tag unterwegs ist, kann man ja auch die Sonnenkraft nutzen. Einfach ein Anker PowerPort Solar 21 W auf das Heckgepäck gepackt und schon kann man seine Gadgets laden. Das Anker hat, in der Größenkategorie, ganz gute Bewertungen, was die Effizienz angeht.

Stromspeicher

Für weniger sonnige Tage, an denen ich nicht fahre, habe ich dann noch einen Anker PowerCore 20100 mAh dabei.

Ladekabel und Netzteil

Ein Reiseadapter soll die Stromnetze der Welt zugänglich machen. Ich habe eins mit USB-Anschlüssen. Zudem nehme ich Micro USB Kabel mit zusätzlichem Micro USB auf USB-C Adapter mit.

Da das Smartphone mit einem vernünftigen USB-C Kabel besser lädt, habe ich doch wieder eins.

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