Berichte Etappen in Bulgarien

Etappen in Bulgarien

Hier seht ihr die Etappen in Bulgarien, die ich mit dem Fahrrad und eventuell anders bewältige. In Rumänien bin ich ja eine kurze Strecke auf die Bahn ausgewichen. Hier in Bulgarien habe ich drei Strecken mit dem Zug zurückgelegt. Teils habe ich das, weil ich nicht fit genug war und die Strecken auch immer wieder an Transitstraßen entlang führten. Die letzte Etappe in Bulgarien bin ich mit dem Zug gefahren, weil ich den Covid-19 Test für die Einreise nach Griechenland nicht verfliegen lassen wollte. Die letzte Etappe ist immer oben. Bilder gibt es übrigens hier im Blog auch zu sehen.

Übersicht über die Strecke und Fazit.

Bulgarien war ein echt tolles Land. Weil ich mich nicht immer für alle Strecken fit gefühlt habe, bin ich einige Strecken mit dem Zug gefahren. Die Letzte bin ich mit dem Zug gefahren, weil ich mit dem frisch gemachten Covid-19 Test schnell nach Griechenland einreisen wollte. Ich lange versucht habe, einen Covid-19 Test zu machen, was in Bulgarien (außerhalb Sofias) nicht unmöglich ist, aber die Info, wo und wie bekommt man nur sehr schwer. Da ich innerhalb von 72 Stunden mit dem Test einreisen musste, bin ich nach 25 Stunden dann in den Zug gestiegen. Mit dem Rad wäre ich auch nicht früher losgekommen. Nicht mit meinem Motto.

Am Ende bin ich ca 275 km Strecke gemacht und ca. 1600 Meter an Höhe gewonnen (Abfahrten nicht einberechnet). Es war eine wirklich schöne Erfahrung. Es lohnt sich auf jeden Fall das Land zu bereisen. Und das sowohl für die Landschaft als auch für die kulinarischen Erlebnisse.

Meine Favoriten sind immer noch die verkannte Stadt Montana und auf jeden Fall Wraza und seine Umgebung.

Etappe #044a Blagoewgrad bis Kulata

Auch die letzte Strecke in Bulgarien bin ich wieder auf den Zug aufgesprungen. Für die Einreise nach Griechenland auf dem Landweg braucht man einen Covid-19 Test. Es war schon nicht ganz einfach, herauszufinden, wo ich den machen kann. Als ich dann ein Krankenhaus in Blagoewgrad gefunden hatte, habe ich sofort den Test gemacht. Der Test darf für die Einreise aber auch nicht mehr als 72 Stunden alt sein. Also habe ich beschlossen, die letzte Strecke mit dem Zug zu machen. Ich wollte einfach nach Griechenland einreisen. Der Aufenthalt in Bulgarien war kurz, aber ich wollte nichts davon missen.

Etappe #043 Sofia nach Blagoewgrad

Heute wieder mit zwei unterschiedlichen Verkehrsmitteln unterwegs auf den Etappen in Bulgarien.

Sofia nach Dupniza mit dem Zug

Von Sofia bin ich mit dem Zug nach Dupniza gefahren. Erst im Nachhinein habe ich festgestellt, dass es doch eine Strecke gegeben hätte, mit der ich keine Transitstraße fahren hätte müssen. Nun ja, ich will mich sowieso nach Griechenland vorarbeiten. Ich habe ein Versprechen gegeben, dass ich zeitlich einhalten will.

Dupniza nach Blagoewgrad mit dem Rad

Von Dupniza ging es dann direkt weiter mit dem Rad. Ich wollte wenigstens das Stück mit dem Rad fahren. Ich will ja nicht einrosten. Es ging bis auf den Schluss vorwiegend bergab. Alles an der Bundesstraße. Direkt parallel verläuft eine Autobahn oder Schnellstraße. Es ist eigentlich nicht erlaubt, mit dem Rad auf der Bundesstraße zu fahren. Das ist echt blöd, wenn man gen Süden will. Trotz E79 gab es einige ganz nette Ausblicke. Die werde ich dann in den nächsten Tagen mal wieder unter Land & Leute posten, für die, die keinen Komoot Account haben.

Aktuell beschäftigte ich mich sowieso nur noch mit dem Thema, wie ich an einen Covid-19 Test komme. Naiv, wie ich war, bin ich losgefahren und habe gedacht, dass ich den schon irgendwo bekomme. Jetzt habe ich aber in Blagoewgrad mehrere Krankenhäuser angerufen und bin zum МБАЛ – Благоевград gegangen. Da hat man mir gesagt, dass ich morgen vielleicht Glück habe. Daumendrücken ist angesagt. Wenn das nicht klappt, muss ich wieder nach Sofia.

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Wraza nach Sofia mit dem Zug

Heute mal ein wenig Zugfahrt nach Sofia. Ich hatte lange überlegt, ob ich den Zug nehmen soll. Nachdem ich mir gestern beim Wandern den Fuß verstaucht hatte und meine Rippen immer noch gespürt hatte, war ich faul genug, um die Entscheidung für den Zug zu treffen. So habe ich mir ganze 1900 Meter bergauf gespart und die oft zu viel befahrenen Bundesstraßen in den Bergen. Für die, die das frevelhaft halten, die sollen erst mal bis Wraza fahren 😉 und dann noch die Bundesstraßen entlang :-o.

Der Zug hatte mal wieder keinen Platz für Fahrräder. Somit habe ich am Eingang die Toilette versperrt. Nun ja, die war sowieso nicht wirklich benutzbar. Dumm nur, dass ich meinen Fahrradhelm am Lenker hängen lassen habe. Der war beim Aussteigen leider weg. Ich nehme die volle Schuld auf mich.

Von den Bahnsteigen auf die Straße zu kommen, war dann in Sofia auch noch ein kleines Problem. Alle Aufzüge, die ich finden konnte, waren defekt. Und die Treppen wollte ich den ganzen Krams auch nicht hochschleppen. Zum Glück gab es dann doch eine Rolltreppe. Ich habe dann all meine Kraft gegen diese blöde Schwerkraft gedrückt, die am Fahrrad gezerrt hat. Die kennt halt keine Ländergrenzen. 😮

Ich zähle die mal nicht zu den echte Etappen in Bulgarien dazu.

Wanderung bei Wraza

In Wraza hatte ich dann zwei kleinere Wanderungen unternommen. Das ist da ideal. Man kann direkt vom Ort aus in den Berg. Die erste Wanderung führte mich zum Chetvurti Kamuk. Der Anfang war mit Stufen ausgebaut. Am Ende muss man ein wenig kraxeln.

Die zweite Wanderung führte mich zum Skaklya Wasserfall, den ich allerdings nicht entdeckt habe. Dafür war die Aussicht super. Der Hinweg ist sicherlichlich nichts für Anfänger. Es ging eng und steil den Berg hoch. Der Rückweg war da wesentlich einfacher.

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Etappe #042 Montana nach Wraza

Das erste Stück wurde ich noch über die E79 geführt. Auch in Bulgarien ist es nicht immer lustig, auf einer Transitstraße zu fahren. Dann ging es auf eine Nebenstraße. Am Anfang hatte ich davon noch nichts mitbekommen. Der Verkehr war auch nicht gerade wenig. Dafür wurde es schön hügelig und die Anstiege immer länger. Die Steigungen gingen aber zumeist. Es zog sich nur hin. Dafür wurde ich mit bestem Wetter und schönen Ausblick belohnt. Es war auf jeden Fall eine der schönen Etappen in Bulgarien.

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Etappe #041 Widin (Vidin) nach Montana

Neuer Tag, neues Glück. Es gab keine Wolke am Himmel, die Temperaturen waren wieder auf über 30 °C und es gab ein paar (für mich und mein bepacktes Rad) ordentliche Anstiege. Vor ca. 2 Monaten hätte ich gedacht, dass ich die Steigungen ja zu diesem Zeitpunkt besser verkrafte. Aber dem war nicht so. Sie zerren ordentlich an den Kräften. Ich weiß nicht, wie ich das vor 2 Monaten empfunden hätte. Vielleicht hätte ich es ja nicht mal gepackt. Aber es ist immer noch ordentlich anstrengend. Dafür wurde ich heute mit Blick auf die Donau und Blick auf die Karpaten belohnt. Da geht mir doch echt das Herz auf. Wieder eine der schönen Etappen in Bulgarien.

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Etappe #040 Vidin nach Vidin (Gewitter kam auf)

Aus Vidin rausgefahren dachte ich noch: Hm, wird heute wohl Regen geben, muss ich wohl durch. Als ich dann nach ca. 10 km Blitze im dunklen Himmel gesehen hatte, dachte ich mir: OK, mit Gewitter kann ich nicht fahren. Da muss ich umdrehen. Ca. 5 km vor Vidin hatte mich dann das Gewitter eingeholt. Zum Glück hatte ich eine Tankstelle als Unterschlupf gefunden. In der Frequenz, in der die Blitze kamen und so nah wie sie waren, wollte ich auf dem Rad auch die letzten 5 km nicht weiter fahren. Kann man das als eine der Etappen in Bulgarien zählen? Nun ja, gefahren bin ich ja. 😀

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