BerichteCampingausrüstung - Zelt, Schlafsack & Co.

Campingausrüstung – Zelt, Schlafsack & Co.

Wer Rad fährt, muss auch mal zur Ruhe kommen. Um das Erlebnis besonders unvergesslich zu gestalten braucht es die richtige Campingausrüstung. Für diese Momente nehme ich also ein Zelt, Schlafsack und Co. mit. Das gibt mir zudem die Möglichkeit den Schlafplatz frei zu wählen und dazu noch Geld zu sparen.

War das Zelt oben im Bild (frühe 80er – ja, die 1980er) noch ziemlich schwer, so hat sich das beim heutigen Equipment sehr stark geändert. Darüber bin ich auch froh. Es passt ja nicht so viel auf’s Rad und schwer soll es auch nicht sein.

Das Zelt

Nach kurzer Recherche habe ich mich für das Doppelwandige 2-Personenzelt Litetrek 2 von Salewa entschieden. Es ist bezahlbar, leicht (ca. 2100g) und kompakt (40 x 19cm) und hat ganz gute Bewertungen bekommen. Trotz des Labels 2-Personenzelt würde ich es, aufgrund der Aufbaumaße wohl nur in sehr intimen Momenten zu zweit verwenden. Um den Zeltboden zu schützen, habe ich mir noch den Footprint für das Zelt besorgt. Es soll ja eine Weile durchhalten.

Der Schlafsack

Mit dem Carinthia G145 werde ich hoffentlich einige traumhafte Momente haben. Ich hatte schon vorher einen Carinthia-Schlafsack und war sehr zufrieden, nach mehr als 10 Jahren hat der allerdings ausgedient. Der G145 ist zwar nicht für das ganze Jahr geeignet, aber spätestens mit dem Seideninlett werde ich wohl in einem Komfortbereich sein, in dem ich mich noch beim Campen wohlfühle. Mit ca. 820g ist der Schlafsack recht leicht und zudem ist er sehr kompakt. Ich habe mich persönlich gegen Daune entschieden, weil Dauner wesentlich wartungsintensiver als Kunststofffüllung ist.

Die Unterlage

Als Unterlage dient die Therm-a-Rest CAMPZ SE Trail Pro Mat regular. Meine alte Matte hatte schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel. Sie war zwar noch gut, aber Material lässt mit der Zeit nun mal nach. Und ich will kein Risiko eingehen. Außerdem wollte ich für den Komfort mal von 3 cm auf 5 cm Dicke wechseln. Die Matte ist im Bild selbst nicht abgebildet.

Das Kissen

Ich kann einfach nicht mit diesen aufblasbaren Kissen und auf Dauer auch nicht mit einem Pullover unter meinem Kopf schlafen. Also musste ein richtiges Kissen her. Für mich ist es ein 40 x 25 x 10 cm Reisekissen aus Visco-Schaum. Ein Presssack macht es relativ kompakt. Ein wenig Luxus muss eben sein.

Das Kissen musste dem Platz weichen. Zur Not müssen dann doch die Klamotten herhalten. Es soll aber sogar besser ohne sein. Auf dem Rücken liegend schlafen soll die Sehnen und Faszien dehnen, die beim Sitzen leiden. Und das Rad ist ja nun mal auch ein Ort des Sitzens, so wie der Bürostuhl.

Ein Moskitoschutz

Der Moskitoschutz hat mich schon 2011 mit auf meine Reise begleitet. Ein paar kleine Löcher sind auch schon mit Pflaster geflickt. Aber er hält noch. Und gerade in Gegenden mit erhöhter Malariagefahr ist es wohl nicht so falsch ein leichtes Netz im Gepäck zu haben. Es ist ein Moskitonetz in Pyramidenform, dass sich leicht über das Bett spannen lässt. Im Zelt werde ich es wahrscheinlich nicht brauchen. Da gibt es andere Möglichkeiten.

Der Hüttenschlafsack

Ein Seideninlett wird mich in warmen Gefilden und in nicht so überzeugenden Hostels in weiße Seide kleiden. In kälteren Gegenden kann es dann noch 2 – 3 Grad am Schlafsackkomfort verbessern.

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