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Österreich und Deutschland

Nachdem ich Ungarn und die Slowakei wieder ein Mal bereist habe, ging es ab nach Österreich und Deutschland. Ungarn und die Slowakei hatte ich bereits 2020 bereist und die Strecken in Österreich und Deutschland habe ich da auch schon gemacht. Die letzte Strecke dieses Mal war in der Slowakei bis Bratislava. Das ist ja quasi fast direkt an der Grenze zu Österreich. Und von hier aus ging es dann auch weiter.

Ich bin ca. 866 km gefahren und bin dabei ca. 4380 Meter den Berg rauf gefahren.

Etappe 2022 #151 Bratislava nach Wien

Kurz nach Bratislava bin ich heute (1.10.) auf einen US Amerikaner gestoßen. Er hat mir ein paar ganz schön verrückte Storys erzählt. Irgendwie schien er mir auch ein wenig durch. Er war aber wirklich sehr nett und freundlich.
Kurz hinter Bratislava geht es dann eigentlich Richtung Hauptstraße. Ich bin aber dem Feldweg an der Donau gefolgt. Da es viel geregnet hatte, war es sehr nass und etwas riskant. Der Weg war eigentlich auch nicht für Fahrräder zugelassen. Es gab da so ein paar Schilder, die ich ignoriert hatte. Schließlich bin ich 2020 hier schon mal lang, nur in die andere Richtung. Der Weg war oft zugewachsen und einmal musste ich das Rad über einen umgekippten Baumstamm hieven. Das war ein ordentlicher Brocken und etwas Arbeit. Natürlich mussten die Taschen ab und alles einzeln rüber. An der Stelle habe ich entschieden, doch schnell zum Fahrradweg zurückzufahren. Es ging dann an Feldern entlang und am Himmel gab es auch noch dicke Wolken. Kurz hat es dann auch geregnet.

Weiter ging es dann oben auf dem Damm entlang. Leider war das etwas abseits der Donau. Da ist nicht so viel passiert. Es ging immer geradeaus und ab und an sind mir ein paar Fahrradfahrer entgegengekommen, die aber mehr mit sich selbst beschäftigt waren.

Zwischendurch bin ich dann kurz abgefahren und habe angehalten, um zum Essen. Es gab Spaghetti-Bolognese. Die waren aber nicht so gute. Der Bauch ist voll.
Es gibt hier unglaublich viele Radfahrer. Die meisten scheinen aber Samstagsausflügler zu sein. Sie haben leichtes Gepäck, unglaubliche Hightech, Ausrüstung und schauen immer ganz komisch.
In Wien ging es eine Zeit lang an der nördlichen Seite der Donau entlang. Einmal kam ich an eine Polizeisperrung an der Praterbrücke und musste einen Umweg nehmen. Nachdem ich die Umfahrung genommen hatte, schien die Sperrung aber wieder aufgehoben. Yey.

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Der Tag in Wien fing recht spät an. Ich brauchte mal etwas Morgenfaulheit. Dann bin ich zum Naschmarkt. Da es Sonntag ist, hat aber auch alles zu. Nur ein paar Restaurants hatten offen. Und da ich ja eh vor hatte, ein Wiener Schnitzel zu essen, habe ich es auch getan. Dann hat es direkt mal angefangen zu regnen und ich habe mich wieder verzogen. Das Wetter war dann, wie die Voraussage schon meinte, den ganzen Nachmittag dann eher regnerisch. Zum Glück war ich schon ein paarmal in Wien und fühle mich daher nicht getrieben.

Etappe 2022 #152 Wien nach Traismauer

Die Fahrt aus Wien (3.10.) fing auch mal richtig gut an. Ein Baufahrzeug stand auf der Straße und recht eng am Fahrradweg. Zwei Radfahrer vor mir sind dann auch vorsichtig vorbeigefahren. Als ich das gleiche direkt danach gemacht habe, fuhr auf einmal einer der Ständer (sieht man oft bei Kranfahrzeugen diese Seitenständer zur Stabilisation) direkt neben mir aus. Es hat wirklich nur ein kurzer Augenblick gereicht und der Pfosten hätte mich erwischt. Wäre die Stelle abgesichert oder gesperrt gewesen, hätte ich gesagt, selbst Schuld. Aber so war das ein echter Mist.
Schon in der Innenstadt fing es ordentlich an zu stürmen. Es gab immer wieder Windböen. Der Wetterbericht hat 66 km/h angekündigt. Und das aus Nordwest, also meine Fahrtrichtung. Und es hat wirklich gut gestürmt. Eine Zeit lang ging es auf einer Donauinsel entlang. Das war recht entspannt. Aber auch sonst ging es fast ausschließlich auf Fahrradwegen entlang. Das Wetter war allerdings sehr unbeständig. Mal gab es Sonne und es war ganz nett, mal gab es ordentlich Regen und es war eher frisch.
Irgendwann wurde es dann ganz schön kalt und ich habe noch eine Stunde vorn meiner Unterkunft frische und trockene Klamotten angezogen.
Ich musste dann noch auf die andere Donauseite, da die für mich praktischere Seite gesperrt war. Das führte dann zu einem Umweg von knapp 10 km. Auf dem Weg bin ich dann aber noch einer sehr netten französischen Familie begegnet, mit der ich kurz gequatscht habe.

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Etappe 2022 #153 Traismauer nach Pöchlarn

Heute am 4.10. ging es weiter an der Donau entlang. Das alles aber nicht vor dem Frühstück. Kaffee musste ich allerdings noch mal extra bezahlen und die beiden Brötchen und der Aufschnitt waren jetzt nicht so das beste und hätte im Billa oder Spar nur einen Bruchteil gekostet. Gut, die Arbeitsleistung kostet ja auch.
Es ging dann direkt mal auf die nördliche Donauseite rüber. Auf der Südseite habe ich dann vom Weiten eine größere Burg gesehen. Leider ging kurz vorher der Radweg von der Donau weg und ich konnte die Burg nicht richtig sehen. Der Weg durch Krems war auch eher blöd zu fahren. Es war kleinstädtischer Verkehr durch die Stadt.
Dann ging es aber über nette Dörfer weiter und an Weinbergen entlang. Hier ging es zwar auch immer wieder neben der Straße entlang, aber die Teile durch die Dörfer und den Weinbergen waren aber sehr nett. Hier hatte ich auch einen Fahrradplatten. Das war zwar lästig, immerhin habe ich aber ein paar Trauben abgezweigt.
Es war zwar immer wieder bewölkt und recht kalt, aber ab und an hat sich doch die Sonne gezeigt und dann wurde es warm.

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Etappe 2022 #154 Pöchlarn nach Linz

Es gab mal wieder spontan eine Pause hier im Faulenzerzentrum. Aber was solls.

Am 6.10. ging es dann recht spät los. Ich bin dann auf ein nettes kanadisches Pärchen am Supermarkt gestoßen, wo ich mir mein Frühstück geholt hatte. Wir haben etwas gequatscht. Er hatte es aber eilig und so war es nur ein kurzer Plausch.
Es ging dann teils wieder neben der Straße entlang und ich hatte wieder mal ein Rauschen im Ohr. Irgendwann ging es dann auch noch direkt auf den Seitenstreifen. Das war dann etwas stressig. Direkt im Verkehr bin ich nicht mehr gewöhnt. Vor allem, da es auch noch direkt an einer Bundesstraße war. Das war wirklich wieder ein wenig nervig.
Nach ca. 10 km kam ich dann aber wieder auf einen relativ ruhigen Radweg, um kurz darauf wieder auf die Straße zu müssen. Und dann ging es wieder auf einen Radweg und wieder rauf auf die Straße. Da wird einem ja ganz wirr.

Östlich von St Nikola an der Donau
Östlich von St Nikola an der Donau

Nach Linz rein war es doch auch noch recht anstrengend, obwohl es einen Fahrradweg gab. Aber der Verkehr war eher anstrengend.
Irgendwie habe ich ein positiv aufgeregtes Gefühl wegen der Rückkehr nach Deutschland morgen.

Linz bei Nacht
Linz bei Nacht

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Etappe 2022 #155 Linz nach Passau (mit Umwegen)

Die Fahrt am 7.10. war zunächst noch ruhig, wurde dann aber wieder weniger ruhig neben der Bundesstraße mit Dauerrauschen. Es wurde dann aber wieder etwas ruhiger. An der Brücke bei Aschach a. d. Donau zeigten die Zeichen eigentlich, dass ich rüber fahren soll. Die GPS-Daten von der original Eurovelo-Webseite wollten mich aber auf der nördlichen Seite weiter führen. Also bin ich ihr gefolgt. Nach 9 km war dann aber der Fahrradweg abrupt zu Ende. Da ging nur noch ein steiler und enger Trampelpfad weiter. Für mich gab es hier kein Durchkommen. Hier sollte es allerdings eine Fähre geben, die um die Jahreszeit nicht mehr gefahren ist. Das war jetzt aber auch echt blöd. 9 Kilometer zurück bedeutet auch weitere 18 Kilometer auf der heute schon sportlich geplanten Route.

Es gab aber noch einen ausgewaschenen Wald- / Wirtschaftsweg, der sehr steil auf den Hügel rauf ging. Ich habe mich für diesen entschieden, wie schwer und weit kann das schon sein?! Mein Herz musste lange nicht mehr so viel pumpen und Sauerstoff durch den Körper jagen. Es waren nur knapp über 100 Höhenmeter, aber das auf dem steilen, unwegsamen und ausgewaschenen Weg war das doch ordentlich Arbeit. Den Abschnitt kann ich nicht wirklich empfehlen. Das ist echte Knochenarbeit. Gut, da oben gab es ein nettes Schloss. Nur hätte ich in diesem Fall Schloss gegen weniger Herzrasen eingetauscht.
Es ging dann eine Weile wieder an der nördlichen Seite, bis ich an eine Fahrradfähre kam, die auch wieder nicht fuhr. Eine Familie mit drei Kids hatte hier das gleiche Problem. Jetzt gab es aber keine alternative Route. Die knapp über 4 km musste ich dann zurück nach Obermühl a. d. Donau zu einer anderen Fähre, die zum Glück noch fuhr. Es ging dann auf der südlichen Seite weiter. Hier bin ich dann auf ein englisches Pärchen gestoßen und wir haben kurz gequatscht. Sie fragten, was meine längste Tour war. Da wusste ich noch nicht, dass es heute durch die Retouren nahe dran sein wird.

In Schlögel bin ich dann mit einer wirklich schicken kleinen Holzfähre wieder rüber auf die Nordseite. Ich habe mich aber noch mal vergewissert, dass es dieses Mal hier auch weiter geht.
Ab Jochenstein bis nach Obernzell ging es dann aber auf die Straße, was weniger schön war. Vielleicht hätte ich doch die etwas hügeligere südliche Seite nehmen sollen und dafür komplett auf dem Radweg fahren können. Irgendwann war dann wieder Fahrradweg aber eben wieder an der Straße entlang. Aber der südliche Weg wäre auch an der Straße lang gegangen. Kurz vor Passau musste ich dann noch eine Essenspause machen. Mein Magen knurrte schon. Die Einfahrt nach Passau war dann direkt mit dem Sonnenuntergang.
Leider habe ich irgendwo den Turn zur Unterkunft verpasst und war dann auf einer etwas zu stark befahrenen Straße. Ich war dann echt froh, als ich nach ganzen 115 km endlich am Ziel war.

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Etappe 2022 #156 Passau nach Deggendorf

Es gab mal wieder einen faulen Tag in Passaus. Das Zimmer im Rotel Inn war, nun ja, eher von der sehr kompakten Klasse. Das Bett nimmt einen Großteil des Zimmers ein und dann ist da noch der Tisch. Mit den Taschen konnte ich mich dann nicht mehr viel bewegen.

Am 9.10. ging es dann wieder los. Es war jetzt nicht gerade die beste Strecke und oft ging es auch an der Straße entlang. An ein paar Abschnitten war es aber doch ganz nett. Da Sonntag war, waren auch einige Leute unterwegs. An einigen Stellen war ich etwas verträumt und musste noch mal umdrehen. Am Zentrum von Deggendorf bin ich z. B. auch verträumt vorbeigefahren. Ich hatte dann aber keine Lust mehr, noch mal umzudrehen.

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Etappe 2022 #157 Deggendorf nach Regensburg

Kurz nach Deggendorf gab es gleich erst mal eine Umleitung. Persönlich fand ich diese nicht so gut ausgeschildert. An einer Stelle zeigten sogar zwei Schilder in unterschiedliche Richtungen ohne weitere Hinweise.
Ein paar Kilometer weiter gab es dann wieder eine Sperrung. Es waren nur wenige Meter, aber es gab keinen Hinweis, wo man weiter soll. Ich bin dann über den Damm gefahren, der nicht so gut befahrbar war und vor allem steil. Kaum war ich so 2 – 3 km weiter kam dann auch schon die nächste Umleitung. Ich dachte noch, dass ich ja parallel zum Radweg fahren kann. Die Straße war nicht gesperrt. Leider stand ich dann nach ein paar Hundert Metern dann vor einem Bauzaun. Dann also zurück und entlang der Umleitung. Die ging dann ganz schön weit weg von der Donau und war wieder nicht so besonders ausgeschildert. Irgendwann standen dann die Schilder in die komplett andere Richtung, aber nichts in die Richtung, in die ich wollte. Also bin ich mal wieder dem Navi gefolgt in der Hoffnung, irgendwann wieder auf den Donauradweg zu kommen.
Ich weiß nicht, was heute los ist, aber ich kam an einer vierten Umleitung vorbei. Ich habe so das Gefühl, dass auch das nicht die Letzte gewesen ist.

Ca. 20 km vor Regensburg bin ich noch auf Hugo aus Argentinien gestoßen. Er ist aktuell mit Fahrrad unterwegs und ab und an wohl auch zu Fuß mit Anhänger. Leider spricht er nur Spanisch. Ich muss wohl doch mein nicht existentes Spanisch wieder mal aufbessern.

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Etappe 2022 #158 Regensburg nach Ingolstadt

Der 11.10. fing erst mal mit Weißwurst im Brötchen an. Das hatte ich schon 2020, als ich hier war. Und damals wusste ich nicht, dass es in Bayern gebratene Weißwurst gibt und die dann noch im Brötchen oder in der Semmel, wie es hier heißt.
Es war mal wieder voll bedeckter Himmel und recht frisch. Aber die vernebelten Hügel an der Donau sahen schon sehr nett aus. Leider ging es zunächst noch an der Straße entlang. Also gab es mal wieder Rauschen im Ohr.
Es gab dann ordentlich viele Schleifen an der Donau. Das war zwar so weit ganz gut, aber zog die Strecke natürlich auch ordentlich hin. Da ich das ja alles schon gemacht hatte und meine Ambitionen nicht so hoch sind, hätte ich mir da was sparen können.
Bei Poikam ging es eigentlich auf die andere Seite. Als ich mir das in der Map-App angeschaut hatte, kam ein Autofahrer an und meinte, dass die südliche Seite besser sei. Das war dann aber leider doch nicht so. Ich musste über einen nassen Feldweg und eine Ortsdurchfahrt machen. Auf der Originalstrecke ging es wohl recht easy lang.
Bei Keilheim ging es dann auf den Berg. Als ich da ankam, wusste ich nicht, dass es ein wirklich steiler Berg sein wird. Ich habe ja schon so einiges hinter mir, aber das reiht sich in die Top 10 ein. Vielleicht war ich ja auch schon etwas unfit durch die ganzen flachen Wege, aber das war wirklich ein Pumpentreiber.

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Etappe 2022 #159 Ingolstadt nach Donauwörth

Kurz vor Ingolstadt lebt ein Freund, bei dem ich Pause gemacht habe. Ich wurde super bewirtet und bestens versorgt. Es gab eine Werksführung bei Audi und mein Rad wurde für die letzten Etappen auch noch auf neuesten Stand gebracht.

Bei Nebel ging es dann am 13.10. direkt mal wieder los. Es ging über feuchte Waldwege und herbstlich verwehten Wegen entlang. Direkt nach ca. 15 km hatte ich dann mal wieder einen Platten, und das bei gerade neu aufgezogenen Mantel und neuem Schlauch. Das muss wohl ein Montagsschlauch gewesen sein. Das Loch war nämlich an der Klebestelle.

Die Fahrt war ja sonst ganz OK aber dann gab es eine Umleitung wegen einer Jagdmesse. Wo gibt es denn sowas, dass ein Weg, in dem Fall der Fahrradweg, wegen einer Messe und dann noch wegen einer Jagdveranstaltung gesperrt wird.
Dafür gab es dann direkt noch eine paar ziemlich steile Hügel über die ich musste. Und ich dachte, dass ich diese Hügel und Berge hinter mir habe. Nicht dass das ein größeres Problem ist. Ich war ja immerhin ganz gut trainiert, aber das war doch ein wenig nervig.

Meine Unterkunft war kurz vorm Zentrum und wie das so sein musste, war die Unterkunft dann auch noch oben auf dem Hügel. Und wie es nicht anders sein konnte, ging es steil rauf.

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Etappe 2022 #160 Donauwörth nach Ulm

Am 14.10. bin ich dann von Donauwörth weiter gefahren. Direkt hinter Donauwörth gab es dann gleich mal eine Umleitung. Eine Umleitung für Fahrradfahrer? Ein paar Kilometer mehr machen es ja nicht dick, denken sich diese Verkehrsplaner wahrscheinlich.
Wenigstens war es wärmer als gestern und das fuhr sich schon mal etwas angenehmer. Es ging aber mal wieder auch viel auf der Straße entlang und durch Orte und der Verkehr hat echt genervt. Wozu ist man in einem entwickelten und fortschrittlichen Land und muss dann auf dem Eurovelo auf der befahrenen Straße fahren? Es geht ja auch in anderen Ländern wesentlich besser.

Der Gegenwind war zwar überschaubar, hat mich aber trotzdem etwas ausgebremst. Man unterschätzt das ganz gerne mal, wenn man nicht selbst auf dem Rad mit dem ganzen Gepäck sitzt, dass ein guter Windfänger ist. Mit den zwar eher leichten Steigungen heute war es dann trotzdem nicht so doll und ich hatte einiges zu treten. Vor Ulm ging es dann noch mal ein ganzes Stück an der Straße entlang.

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Etappe 2022 #161 Ulm nach Reutlingen

Am 15.10. ging es dann wieder bei Regen in Ulm los. Irgendwie erinnert mich das an meine letzte Tour, bei der ich den ganzen Tag mit einem Vater und seiner Tochter bis Donauwörth (also damals in die andere Richtung) gefahren bin. Nach ca. 1 Stunde war der Regen dann aber zum Glück vorbei. Dafür gab es wieder einige recht steile Anstiege und es gab heute mal wieder ordentlich Gegenwind. Der Anstieg war ja klar. Es ging rauf auf die schwäbische Alb. Zum Glück bin ich nicht von der Stuttgarter Seite gekommen. Die war echt noch mal eine andere Kategorie.

Trotz des wechselhaften Wetters gab es aber eine schöne Landschaft zu genießen. Das letzte Mal war ja 2020 im März, dass ich die Strecke in die andere Richtung mit meinem Bruder gefahren bin. Damals war es ein recht schöner und für die Jahreszeit recht warmer Tag.
Bis zu meinem Bruder, der mittlerweile in Reutlingen wohnt, war es dann doch noch mal ein ganzes Stück und ein paar weitere steile Hügel. Dann ging es aber ganz schön lange von der Alb runter. Da qualmen einen die Bremsen und die Unterarme werden müde.

Jetzt gibt es erst mal ein paar Tage Pause bei meinem Bruder, bis es dann nach Karlsruhe geht.

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Etappe 2022 #162 Reutlingen nach Esslingen

Ich habe ein paar Tage Pause bei meinem Bruder gemacht. Da mein Laptop ja auf der Reise kaputt war, habe ich ein neues zu ihn schicken lassen. Und war dann auch etwas nerdig mit dem Einrichten beschäftigt. Leider hatte es ein paar wirklich nervige Fehler und ich habe mich nach langwieriger Einrichtung doch dagegen entschieden und war somit wieder ohne Laptop für den Zeitpunkt. Sonst habe ich viel nichts getan und war etwas faul.

Am 19.10. bin ich dann nach Karlsruhe aufgebrochen. Da ich erst spät losgekommen bin und ich in Stuttgart keine Unterkunft gefunden habe, bin ich dann in Esslingen in den Zug eingestiegen und direkt nach Karlsruhe gefahren. Bis dahin bin ich aber zunächst zum Neckar und dann an diesem entlang gefahren. Das war zwar um einiges länger, aber dafür auch um einiges flacher.
Im Zug war dann unterwegs auch noch ein Stopp wegen Stromausfall in Karlsruhe. Als ich angekommen bin, war es schon dunkel. Ich musste dann aber noch nach Ettlingen zu Freunden. Da mein Rad im Zug umgekippt war, ging jetzt aber das Licht nicht mehr besonders gut und ich musste mehrfach anhalten und im Dunkeln an den Kabeln arbeiten. In Ettlingen wurde ich dann aber fürstlich willkommen.

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Ich hatte noch gar nicht so richtig realisiert, dass das jetzt die letzte Etappe auf der Tour war. Das sollte erst am nächsten Tag geschehen. Am Abend habe ich mich mit Freunden in Karlsruhe getroffen und wir haben viel gequatscht. Als ich dann später im Regen zurück nach Ettlingen gefahren bin, ist es dann über mich gekommen. Es mischten sich freudige Gefühle, die Freunde wieder zu treffen und traurige Gefühle, da die Reise vorerst vorbei ist.

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