BerichteImpressionen von Wien nach Bratislava

Impressionen von Wien nach Bratislava

Dieser Beitrag gibt ein paar Impressionen zu dem, was ich auf der Etappe von Wien nach Bratislava erlebt habe. Mein Weg führte zunächst zum Neusiedler See. Aber seht selbst.

Als erstes wollte ich nur noch kurz was zum Frühstücken holen und bin doch glatt beim Hundertwasserhaus raus gekommen. Das war echt ein schöner Zufall denn ich hatte den Abstecher nicht eingeplant gehabt. Und hätten da nicht gerade ein paar Leute gestanden und Fotos gemacht, dann wär ich wohl blindlings vorbei gefahren.

Der Weg aus Wien raus war eher nicht so spannend. Es ging ne Weile neben einer großen Straße lang. Aber es gab auch ein paar grüne Eindrücke.

Irgendwann führte mich mein Weg dann am Flughafen vorbei. Hier blühten gerade die Sonnenblumen wie wild.

Von Oben konnte man dann den See auch ganz gut sehen. Am See angekommen habe ich aber eine Ewigkeit nach einer Stelle gesucht, an der ich den See mal sehen konnte. Die Seiten, die ich befahren bin, waren alle mit Schilf verwachsen. Vielleicht war auch nicht die richtige Jahreszeit für den See. Er trocknet wohl immer mal wieder aus.

Am Nächsten Tag führte mich dann der Weg wieder in den Norden, an die Donau. Hier habe ich dann gleich mal wieder eine alte römische Ruine besichtigt, ein Amphitheater. Die nette Dame an der Kasse hat mich die Fotos auch ohne Bezahlung des Eintrittspreises machen lassen.

Nach Bad Deutsch-Altenburg kommt dann Hainburg und von da an entweder auf gerade Linie Richtung Bratislava oder eben den Trampelpfad an der Donau entlang. Ich habe mich natürlich für Letzteres entschieden. Zugegeben, die Steigung zur Ruine Röthelstein hat mich echt geschafft. Aber die Strecke war absolut sehenswert. Nur die Mücken kann man weglassen.

Ruine Röthelstein bei Hainburg
Ruine Röthelstein bei Hainburg
Nördlich von Hainburg
Nördlich von Hainburg

Auf dem Weg konnte ich dann auch noch einen ersten Blick rüber in die Slowakei werfen und somit auf die Burg Theben (Deninsky).

Zudem wäre ich sonst niemals an der grünen Grenze gelandet. Ich hätte die Grenze fast überfahren, wäre da nicht dieser Zaun gewesen. Der hat mich total an die Bilder der Zäune zwischen Ungarn und Österreich 1989 erinnert, als diese entfernt wurden. Daher meine Hypothese, es ist der originale Grenzzaun. Er steht ja laut GPS auch ziemlich genau dort.

Schon von Weitem zu sehen, das UFO. Ich dachte ja zuerst, dass da nichts mehr geht. Das sah so runtergekommen aus. Aber am Abend leuchteten da die Lichter. Für mich war es das Eingangssymbol für Bratislava. Da bin ich über die Brücke in die Altstadt gefahren.

Das Ganze natürlich nicht ohne einen ersten Blick auf die Burg (Hrad) Bratislava.

Der Rest der Bilder spricht, glaube ich, für sich.

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